SILS: Operationsverfahren zur Entfernung der Gallenblase

 

Das Wort SILS beinhaltet die Worte „Single Incision Laparoscopic Surgery“. Dieses Operationsverfahren stellt eine Weiterentwicklung der laparoskopischen Eingriffe dar, bei der nicht mehr 3-4 kleine Hautschnitte gemacht werden müssen, sondern nur noch „ein“ etwa 15-20 mm langer Schnitt. Der Schnitt liegt im Bereich des Bauchnabels und ist deswegen nach der Operation unmittelbar nicht mehr sichtbar.

 

Durch die Inzision werden dann alle nötigen Operationswerkzeuge eingeführt, mit der die Gallenblase entfernt werden kann. Die Instrumente sind abwinkelbar, damit sie an die nötigen Stellen geführt werden können. Als Unterstützung dient dabei außerdem eine kleine, hochauflösende Kamera.

 

Vorteile des SILS-Verfahrens für den Patienten sind, dass durch die verringerten Einschnitte weniger Komplikationen und Schmerzen auftreten und der Eingriff somit noch etwas schonender als ein laparoskopischer Eingriff ist.

 

Vor allem kann die SILS-Technik aber im kosmetischen Bereich punkten, da sie fast keine „sichtbaren“ Narben hinterlässt.
Die Anwendung ist bei jedem Patienten individuell zu prüfen.

 

Für den Operateur ist die SILS-Methode noch einmal anspruchsvoller als eine gewöhnliche Laparoskopie. Im St. Elisabeth-Hospital können wir dies Expertise vorweisen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Eingriff haben oder ein Beratungsgespräch hierzu wünschen, nehmen Sie gerne telefonisch Kontakt zu uns auf.