Gamma-Kamera der Oberklasse

In der Radiologie und Nuklearmedizin des St. Elisabeth-Hospitals wurde im April 2012 eine nagelneue Gamma-Kamera der Oberklasse installiert. Diese Kamera ist in der Lage, auf Zellebene, also im Nanometerbereich, Stoffwechselstörungen sichtbar zu machen.

 

Da die Gamma-Kamera den Stoffwechsel sichtbar macht und nicht wie Röntgen- oder MRT-Untersuchungen nur ein statisches Bild des Körpers liefert, ist es möglich, die Behandlung gezielter durchzuführen. Dies betrifft insbesondere Tumorerkrankungen. Metastasen können zum frühestmöglichen Zeitpunkt sichtbar gemacht werden. Die Planung der Herzbehandlung ist genauer, da Narben von Durchblutungsstörungen sauber unterschieden werden. Auch die Untersuchung der Schilddrüse erreicht ein nie dagewesenes Qualitätsniveau.

Diese und noch zahlreiche Spezialuntersuchungen wurden durch diese Investition möglich. Die Strahlenbelastung für die Patienten ist im Verhältnis zum Risiko der Erkrankungen minimal. Aufgrund einer zusätzlichen Funktion ist eine Integration der Bilder in vorliegende Röntgen- und CT-Aufnahmen über sogenannte Fusionen wie bei einem PET-CT möglich. So können Stoffwechselstörungen in statische Bilder projiziert werden.

Die Durchführung dieser Methoden erfordert ein gut geschultes, fachkundiges Team von Fachärzten und Röntgen-MTRAs. Hier liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Förderung der Mitarbeiter im St. Elisabeth-Hospital.
Selbstverständlich werden alle übrigen Methoden der Röntgendiagnostik, der Kernspintomographie sowie der Computertomographie in gleich hoher Qualität zum Wohle unserer Patienten durchgeführt.