Arzt-Patienten-Seminare

Die Last mit dem Bruch. Was ist zu tun?

Referenten
Frau Oberärztin Gönül Özcan-Detering und Herrn Priv.-Doz. Dr. Dr. med. Matthias Heuer

Termin
Mittwoch, den 08.11.2017 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr; Raum 2 + 3 im UG  

Bauchwandbrüche gehören in Deutschland zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt. Die Versorgung von Leistenbrüchen nimmt hierbei eine Spitzenposition in der operativen Medizin ein. Somit ist die Bedeutung dieser Erkrankungsform immens und macht eine sehr gut durchdachte Diagnostik und Versorgung notwendig.   Brüche, egal an welcher Stelle, sind immer durch Bindegewebsschwächen unterstützt und bestehen aus einer Bruchpforte, einem Bruchsack und einem Bruchsackinhalt.   Beschwerden in diesem Bereich, aber auch im schlimmsten Fall Einklemmungen können die Folge sein. Diese Einklemmungen führen nahezu immer zu einer notfallmäßigen Operation, so dass im Vorfeld bei der Erstdiagnose eines Bauchwandbruches über eine vernünftige Versorgung nachzudenken ist.   Die Versorgung umfasst heutzutage sämtliche Operationsformen von offen-chirurgisch bis zu minimal-invasiv und werden in der Klinik für Allgemein- Viszeralchirurgie am St. Elisabeth Hospital in Herten individuell mit jedem Patienten auf ihn zugeschnitten und besprochen.

Seit 2016 ist die chirurgische Klinik zertifiziertes Hernienzentrum und unterzieht sich so mitunter auch externen Qualitätskriterien.



Blut im Stuhl – Wie geht es nun weiter?

Referent
Herr Priv.-Doz. Dr. Dr. med. Matthias Heuer

Termin
Mittwoch, den 07.02.2018 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr; Raum 2 + 3 im UG


Nahezu jeder 2. Patient über dem 30. Lebensjahr leidet an Hämorrhoiden. Das sind Gefäßveränderungen am Ausgang des Endarms. Je nach Ausprägung können Hämorrhoiden zu schmerzhaften Veränderungen und Blutungen führen. Diese Blutungen gehören unbedingt abgeklärt und in ärztliche Betreuung. Mitunter zeigen sich Hämorrhoiden auch als Symptom und Befund bei darüber geordneter Tumorerkrankung. Somit ist es umso wichtiger Blutungen in diesem Bereich ernst zu nehmen und sich ärztlich vorzustellen.



Thema 3: Kleine Knoten in einer wichtigen Schaltstelle

Referentin
Oberärztin Frau Dr. med. Kirsten Kimm

Termin
Mittwoch, den 04.04.2018 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr; Raum 2 + 3 im UG


Die Schilddrüse ist ein zentrales Organ in unserem Hormonhaushalt. Sie steuert wesentliche Funktionen unseres Körpers. Krankhafte Veränderungen können hier wesentlichen Einfluss auf den Allgemeinzustand haben. Häufig zeigt sich hier eine knotige Veränderung im Schilddrüsengewebe, welche abgeklärt gehört. In einer geringen, aber nicht unwesentlichen Anzahl der Fälle kann sich auch eine tumoröse Veränderung in der Knötchenbildung ergeben. Die differenzierte Aufarbeitung von Schilddrüsenveränderungen im interdisziplinären Austausch mit Internisten und Chirurgen ist hierbei besonders wichtig und sollte in einem spezialisierten Zentrum erfolgen.