Stiftung und Geschichte

Das St. Elisabeth-Hospital wurde erbaut von 1894 bis 1895 unter dem Pfarrer Heinrich Westmeyer und eingeweiht am Dreifaltigkeitssonntag, dem 9. Juni 1895.

Ende des vorletzten Jahrhunderts

Herten entwickelte sich durch den Bergbau zu einer immer größeren Gemeinde.

Eine klösterliche Niederlassung zwecks Hospital und ambulanter Krankenpflege war notwendig geworden.

1892: Pfarrer Westmeyer nimmt Verhandlungen mit dem Mutterhaus zu Heiligenstadt auf.

Er verhandelt auch mit der bischöflichen und staatlichen Behörde.

1894 wurde mit dem Bau des Krankenhauses begonnen, die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr 1895.

Ende Mai nehmen die Schwestern ihren Dienst auf.

Herr Dr. Borchmeyer wurde als Hausarzt gewählt.

Gönner unterstützen das Krankenhaus (Graf Nessselrode/Frau Fust /Frau Feldhege).

Die erste Erweiterung des Hauses erfolgte 1898 auf 70 Plätze.

Von der Jahrhundertwende bis 1972 Im Jahre 1900 stellte der Kreisphysikus fest, dass das Krankenhaus zu stark belegt sei.

Weiterhin forderte er die Verbesserung des Operationszimmers.

1904 wurde im Garten des St. Elisabeth-Hospitals ein Isolierhaus errichtet.

Die Statuten des St. Elisabeth-Hospitals wurden ebenfalls in diesem Jahr verabschiedet und hatten bis 1988 unverändert Bestand.

Weitere Vergrößerungen des Hauses in den Jahren 1911 bis 1912.

Vom 5.9.1914 bis zum 19.3.1919 wurden 1637 verwundete Soldaten des 1. Weltkrieges behandelt.

1920 trat das "Krüppelfürsorgegesetz" in Kraft.

Ein Teil des Krankenhauses wurde unter dem Namen "Vestische Orthopädische Klinik" eingerichtet.

Zunächst konnten bis zu 20 Kinder aufgenommen werden.

Der gute Ruf dieser Einrichtung brachte ein enorme Nachfrage mit sich.

Es erfolgte eine abermalige großräumige Erweiterung des Hauses, so dass Ende des 2. Weltkrieges 380 Betten belegt werden konnten.

1957 Erweiterung durch einen kompletten Neu-Anbau.

1963 Einweihung der geburtshilflichen-gynäkologischen Abteilung.

1970 Einweihung der Intensivstation mit 7 Betten

Massive Bergschäden erfordern einen kompletten Neubau.

23. Juni 1972 erfolgt der erste Spatenstich zum Neubau des St. Elisabeth-Hospitals im Schlosspark.

Das neue Krankenhaus

Am 23.3.1977 wurde das neue St. Elisabeth-Hospital von Regionalbischof Wilhelm Wöste eingeweiht.

Am Morgen des 4. Mai 1977 wurden 200 Patienten in den Neubau verlegt.

1981 wurde ein Teil der Kinderbetten der orthopädischen Abteilung in Erwachsenenbetten umgestaltet.

1987 erfolgte die Erweiterung des Aufwachraumes von 4 auf 7 Überwachungsplätze.

1988 wurde der Verwaltungstrakt um ein Stockwerk aufgestockt, um Platz für verschiedene Dienste zu schaffen.

Die Patientenzahl stieg von 10000 Patienten im Jahre 1995 auf über 12000 Patienten im Jahre 2000.

Die durchschnittliche Liegezeit verringerte sich im selben Zeitraum von ca. 13 Tagen auf unter 9 Tage.

 

 

Nach der ersten Satzung der Stiftung St. Elisabeth-Hospital zu Herten, aus dem Jahre 1895, waren der amtierende Pfarrer der Gemeinde St. Antonius in Herten sowie Graf Nesselrode, seinerseits Stifter der Urparzelle, geborene Mitglieder des Kuratoriums. Der Pfarrer der Gemeinde St. Antonius war gleichzeitig geborener Vorsitzender des Gremiums. Qua Satzung war ferner ein weiterer Geistlicher aus dem Stadtgebiet Herten durch den Diözesanbischof als Mitglied des Stiftungsvorstandes zu bestimmen. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden gewählt.

 

Nach der aktuell gültigen Satzung der in Stiftung St. Elisabeth zu Herten umbenannten Stiftung ist das einzige geborene Mitglied der amtierende Pfarrer von St. Antonius. Dieser ist grundsätzlich auch Vorsitzender der Stiftung, kann den Vorsitz aber ablehnen, so dass aus den Reihen des Vorstandes ein Vorsitzender zu wählen ist.

 

Der aktuelle Stiftungsvorstand besteht aus den folgenden Personen:

 

Herr Pfarrer Norbert Mertens (Vorstandsvorsitzender)

Herr Reinhard Ollmert  (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)

Frau Beatrix Düdder

Herr Hans-Jörg Holtbrügge
Herr Dr. Ing. Hermann Klapheck

Herr Gerhard Köper

Herr Hans-Jochem Schnitzler

 

Neben der Minderheitsbeteiligung an der St. Elisabeth-Hospital Herten gGmbH ist die Stiftung noch 100%-ige Gesellschafterin der St. Elisabeth-Pflegezentrum Herten gGmbH. Bei dieser Gesellschaft bildet der Stiftungsvorstand gleichzeitig die Gesellschafterversammlung des Pflegezentrums.