Zertifizierte Endoprothetik im St. Elisabeth-Hospital Herten

Die Abteilung für Orthopädie ist EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung

 

In vielen Kliniken in Deutschland werden mittlerweile künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt – die Qualität der Ergebnisse ist dabei sehr unterschiedlich. Um diese Qualität unter Beweis zu stellen, hat das St. Elisabeth-Hospital Herten sich einer Analyse unterzogen. Nun steht fest: Die vielen Monate der Arbeit haben sich gelohnt. Das St. Elisabeth-Hospital Herten wurde von der Zertifizierungsstelle „ClarCert“ zum EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung ernannt. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) möchte mit dem Zertifikat eine größere Sicherheit der Patienten bei der Suche nach einer geeigneten Klinik erreichen.

 

Wichtige Punkte auf dem Weg zum EndoProthetikZentrum sind zum Beispiel eine große Erfahrung und Kompetenz der Operateure, hohe Fallzahlen und geringe Infektionsraten der Patienten. All das kann die Abteilung mit rund 1400 eingesetzten Endoprothesen pro Jahr nachweisen. Außerdem muss eine gewisse Ausstattung in der Klinik vorhanden sein, eine lückenlose Dokumentation nachgewiesen werden und in Teambesprechungen müssen bestimmte Vorgaben eingehalten werden. Hinzu kommen zahlreiche weitere Faktoren, die in einem zweitägigen Besuch durch Fachexperten einer unabhängigen Zertifizierungsstelle überprüft wurden.

 

„Es war ein anstrengender Weg, den wir aber gemeinsam mit vielen Fachbereichen des Hauses gemeistert haben. Darauf können wir stolz sein“, erklärt Qualitätsmanagerin Rita Gahlen. Der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie Prof. Dr. med. Ralf Hermann Wittenberg kann das nur bestätigen. „Vor allem unsere Patienten können von der Zertifizierung profitieren, denn die Prüfer haben bestätigt, dass bei uns im St. Elisabeth-Hospital ein optimales Operationsergebnis und eine effektive Nachbehandlung im Fokus stehen.“ Dies macht Prof. Wittenberg an einem Beispiel deutlich: „Nach einigen Umstrukturierungen sind die Infektionsraten nach den Operationen weiterhin gesunken. Unsere Zahlen liegen weit unter dem Landesschnitt.“

 

Mit dem Siegel verpflichtet sich die Klinik, regelmäßig ihre Qualitätsstandards zu überprüfen und anzupassen, so dass bereits im Frühjahr 2016 der nächste Besuch der Prüfer ansteht. „Wir freuen uns sehr über das Zertifikat und betrachten es auch als Ansporn, Strukturen und Abläufe immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und weiterzuentwickeln“, erklärt Wittenberg.

 

Hier finden Sie das Zertifikat.